Rechtsanwältin Silke Jaspert

Fachanwältin für Strafrecht, Mediatorin

Nebenklage

Opfern von Straftaten ist vielfach gar nicht bewusst, dass ihnen das Gesetz das Recht einräumt, sich an dem Strafverfahren gegen einen Täter zu beteiligen.

Wer Opfer einer Straftat gegen die sexuelle Selbstbestimmung (Missbrauch, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung usw.), eines versuchten Tötungsdeliktes, eines Körperverletzungsdeliktes oder einer Straftat gegen die persönliche Freiheit (auch Verletzungen nach Gewaltschutzgesetz) geworden ist, kann sich einem Strafverfahren als Nebenkläger anschließen.

Genau dieses Recht steht aber nicht nur den unmittelbar Geschädigten der Straftat selbst zu, auch Angehörige können sich in bestimmten Fällen als Nebenkläger anschließen. Nach § 395 Abs. 2 Nr. 1 StPO können Nebenkläger sein, deren Eltern, Kinder, Geschwister oder Lebenspartner durch eine rechtswidrige Tat getötet wurden.

Als Nebenkläger hat man das Recht die ganze Zeit am Prozess teilzunehmen.

Soweit eine Straftat - wie oben beschrieben- vorliegt, hat der Nebenkläger auch das Recht auf einen Anwalt. Dieser Anwalt wird beigeordnet. Folge dieser Beiordnung ist - im Besonderen - dass die Staatskasse für einen Gutteil der Gebühren des Anwaltes aufkommt.

Vertreten durch einen Rechtsanwalt in einem solchen Verfahren gibt es nun unterschiedliche prozessuale Möglichkeiten, auf den Verfahrensablauf einzuwirken. Der beigeordnete Vertreter des Nebenklägers hat Befugnisse, die in weiten Teilen den Befugnissen des Pflichverteidigers gleichzustellen sind.

Näheres hierzu erläutere ich Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch.

Ich selbst bin eine Befürworterin des sogenannten Adhäsionsverfahrens, das heißt, ich rate dazu, innerhalb der durchgeführten Nebenklage auch einen Antrag auf Zahlung eines Schmerzensgeldes zu stellen. Da innerhalb eines Zivilprozesses über einen Schmerzensgeldanspruch in der Regel auch eine eigene Beweisaufnahme durchgeführt wird, in der die Geschädigte/der Geschädigte erneut die erlittene Tat schildern muss, erspart dies die Schmerzensgeldklage innerhalb des Strafprozesses, in dem natürlich auch eine ausführliche Beweisaufnahme stattfindet. Aber eben nur eine Beweisaufnahme - und keine neuerliche Vernehmung durch ein Zivilgericht.

Da ich mich seit einigen Jahren intensiv mit dem Verfahren der Nebenklage befasse und zudem auch Fachanwältin für Strafrecht bin, kann ich Sie als Ihre Bevollmächtigte durch ein solches Verfahren fachkundig begleiten und die Vertretung auch strategisch vorbereiten.

 

9 Jahre für Vergewaltigung in Wustrow

Gespeichert am 16.02.2014

Mit einer Verurteilung zu 9 Jahren Haft ist das Verfahren gegen einen jungen Mann aus Wustrow in der ersten Instanz, am 06.02.2014, beendet worden.

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Urteil im Mordfall in Pattensen

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Nach der recht kurzer Verhandlungsdauer von nur zwei Prozesstagen wurde heute das Urteil im Pattenser Mordfall gesprochen.

Zur Geschichte:

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Zur Person

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Jahrgang 1964, verheiratet, zwei Kinder.

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Über mich

Gespeichert am 15.11.2016

Es hat sich im Laufe der Zeit gezeigt, dass es sinnvoll ist, sich zu spezialisieren.

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Fachanwältin Strafrecht

Gespeichert am 14.02.2014

Nebenklage, Opfervertretung

Ein Thema, das viele betrifft und betroffen macht:

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21335 Lüneburg