Archiv 2020

Opferentschädigung

Als Opfer einer Straftat haben Sie unter Umständen Ansprüche gegen den Täter und auch Ansprüche nach dem OEG (Opferentschädigungsgesetz).

Der Anspruch auf Opferentschädigung wird durch Antrag bei den zuständigen Landessozialämtern geltend gemacht. Allerdings sind die Anspruchsvoraussetzungen durchaus kompliziert zu erfüllen.

Es muss – das ist das Wesentliche – der Nachweis geführt werden, dass eine Beschränkung des Lebens (GdS) – kausal durch die Tat gegen Sie begründet ist. Vielfach ist dieser Nachweis schwer, besonders dann, wenn bereits sogenannte „Vorschäden“ bestanden haben. In der Regel wird hierfür ein Sachverständigengutachten eingeholt.

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Opferrechte im Strafprozess

Der Begriff der Opferanwältin beschreibt die Vertretung der Nebenklage durch mich als Fachanwältin. Neben einer engagierten Strafverteidigung befasse ich mich auch mit der ebenso engagierten Vertretung von Opfern. Ist der Mandant durch eine gegen ihn gerichtete Straftat verletzt worden, so ist damit vielfach eine erhebliche psychische Belastung verbunden. Da kann ich als Ihre Anwältin alle prozessualen Mittel einsetzen, um Sie in diesem Verfahren optimal zu schützen.

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Aufenthaltstitel „Beschäftigungsduldung“

Mit einer weiteren Änderung der ausländerrechtlichen Bestimmungen hat die Bundesregierung zum 01.01.2020 die sogenannte „Beschäftigungsduldung“ in das Aufenthaltsgesetz eingeführt. Dabei konnte sich der Wunsch nach einem „Spurwechsel“ leider nicht durchsetzen. Die Bundesregierung hat beschlossen, die Anforderungen an diesen Aufenthaltstitel so zu formulieren, dass es für Ausländer, deren Asylverfahren eben erst abgeschlossen wurde, trotz des mittlerweile mehrjährigen (legalen) Aufenthalts durch die Gestattung, kaum möglich sein wird, diese zu erfüllen. Sollte eine Erteilung in Frage kommen, gewährt die Beschäftigungsduldung ein Aufenthaltsrecht für 30 Monate.

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Freispruch sexueller Missbrauch

Es war ein echter Krimi. Freispruch nach der Anklage wegen sexuellen Missbrauchs. Das ist ein Verbrechen. Gut, wenn die Verteidigung hierfür stimmt. Die hier angeklagten Taten stellen Verbrechenstatbestände dar, für die mein Mandant – im Fall einer Verurteilung – für sicherlich mehrere Jahre ins Gefängnis gehen müsste. Und genau aus diesem Grunde sind alle Beteiligten gehalten, besonders sorgfältig und akribisch zu arbeiten.

Die Aussagen der Nebenklägerinnen zeichneten sich jedoch durch erhebliche Widersprüche und Steigerungen des Tatgeschehens aus, die mit einer glaubhaften Aussage wenig zu tun haben. Am Ende ist zum vorgeworfenen Tatgeschehen nichts Konkretes mehr feststellbar. Wir wissen weder, wann das gewesen sein soll, noch was im einzelnen geschehen sein soll.

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Wichtige Information

Auch in der aktuellen Corona-Krise sind wir bemüht, den Kanzleibetrieb in vollem Umfang aufrecht zu erhalten. Soweit erforderlich werden wir in der Kanzlei oder im Homeoffice erreichbar sein. Wir bitten darum, nicht ohne vorherige Absprache in der Kanzlei zu erscheinen. In dringenden Fällen sind persönliche Termine möglich. Zunächst sollte aber versucht werden, die erforderlichen Informationen per Mail oder Telefon auszutauschen. Bitte verwenden Sie hierzu die genannten Telefonnummern und Mailadressen.